Reiten


Pferde können sich nur dann unter dem Reiter in Balance bewegen, wenn der Reiter selber in Balance ist. Dazu ist wichtig zu wissen, wie wir etwas tun, nicht nur was wir tun. Wenn uns etwas wehtut und wir uns verspannen, können wir von unserem Pferd nicht erwarten, dass es gelöst und entspannt läuft. Mit der Förderung der Körperwahrnehmung des Reiters und des Pferdes, Körperarbeit mit Pferd und Mensch am Boden oder im Sattel und pferdegerechtem Reiten werden die Balance und das Zusammenspiel von Pferd und Reiter gefördert und gefestigt.
Wenn wir uns auf psychischer oder physischer Ebene nicht gut fühlen, sollten wir uns dessen auch im Umgang mit unserem Pferd und beim Reiten bewusst sein und unsere Anforderungen an unsere Pferde und uns entsprechend anpassen. Das kann auch einmal heissen, statt zu reiten das Pferd ausgiebig zu pflegen, spazieren zu gehen, TTouches anzuwenden oder das Pferd einfach auf der Weide/im Paddock zu beobachten.

Mein Hintergrundwissen als Therapeutin und Feldenkrais Lehrerin fliesst in meinen Unterricht mit ein. Der Reiter lernt sich selber, seinen Körper und seine Bewegungsgewohnheiten besser kennen. Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten, die wir in unserem Leben auf dem Fussboden haben, zeigen sich auch im Sattel. Darauf reagieren auch unsere Pferde.
Gerade wenn der Reiter auch im Alltag Beschwerden jeglicher Art - zum Beispiel Stress, Migräne, Rücken- oder Kopfschmerzen - hat, ist es hilfreich, den Weg in die Praxis auf sich zu nehmen, um unabhängig vom Reiten daran zu arbeiten und Veränderungen herbeizuführen. Je nach Beschwerden sind Feldenkrais® und die biodynamische Craniosacraltherapie hierfür prädestiniert.